Produkte werden vorbereitet…
Produkte werden vorbereitet…
Gin und Wodka sind zwei klare Spirituosen auf Basis von reinem Alkohol landwirtschaftlichen Ursprungs: Wodka strebt einen möglichst neutralen Charakter an, Gin wird mit Botanicals aromatisiert, allen voran Wacholder. Unsere Auswahl vom klassischen London Dry Gin bis zum aromatisierten Wodka können Sie mit Lieferung in ganz Nordzypern bestellen.
9 von 152 Produkten werden angezeigt
Beide beruhen auf hochreinem Ethylalkohol aus Getreide, Kartoffeln, Trauben oder anderen landwirtschaftlichen Rohstoffen. Der Unterschied beginnt bei dem, was mit diesem Alkohol geschieht. Der Wodka-Hersteller versucht, Aromen aus Rohstoff und Gärung durch Destillation und bei Bedarf durch Aktivkohlefiltration zu reduzieren; Ziel ist ein sauberer, ausgewogener Geschmack. Der Gin-Hersteller nutzt dieselbe neutrale Basis dagegen wie eine Leinwand und fügt Wacholderbeeren und weitere Botanicals seiner Wahl hinzu.
Die EU-Spirituosenverordnung 2019/787 schreibt für beide einen Mindestalkoholgehalt von 37,5 % vol. vor. Wodka darf nicht gefärbt werden und kein dominantes Aroma tragen; beim Gin muss Wacholder geschmacklich vorherrschen. Diese zwei einfachen Regeln sind ein guter Ausgangspunkt, um Hunderte Flaschen im Regal zu verstehen.
Gin geht auf den Wacholderbrand Genever zurück, der im 16. Jahrhundert im Gebiet der heutigen Niederlande und Belgiens belegt ist; im 18. Jahrhundert verbreitete er sich massenhaft in London. Gin Tonic entstand in den tropischen britischen Kolonien, um den bitteren Geschmack des gegen Malaria eingesetzten Chinins abzumildern. Wodka gehört seit Jahrhunderten zur Tafel in Polen, Russland, Finnland und dem Baltikum und wird dort bis heute meist eiskalt und pur getrunken.
Die Auswahl fällt am leichtesten mit der Frage, wie Sie trinken möchten. Für Gin Tonic oder Negroni ist ein London Dry mit deutlichem Wacholder ein sicherer Start; wer es blumiger oder zitrischer mag, schaut bei modernen oder aromatisierten Gins. Mischen Sie Wodka mit Saft, Ginger Beer oder Tomatensaft, genügt ein klarer, sauberer Wodka. Beim eiskalten Wodka pur schmeckt man den Rohstoff stärker: Weizenwodka gilt meist als weich, Roggenwodka als würziger.
Für Gin Tonic genügen ein Ballonglas oder ein hohes Highballglas, viel großes Eis und kaltes Tonic. Martini-Cocktails serviert man in vorgekühlten Stielgläsern. Wodka pur kommt in kleinen, im Gefrierfach gekühlten Gläsern. Bei aromatisiertem Gin und Wodka ergänzt eine passende Garnitur den Charakter, etwa eine Erdbeerscheibe zum Erdbeer-Gin oder eine Orangenzeste zum Orangen-Gin.
Wer einen klassischen London Dry sucht, startet gut mit Tanqueray London Dry Gin und mit Bombay Sapphire, bekannt für sein seit 1986 genutztes Verfahren, zehn Botanicals per Dampf aromatisieren zu lassen. Für einen fruchtigen Gin Tonic bietet sich Gordon's Premium Pink an. Beim Wodka stehen die vielseitige Cocktailbasis Smirnoff Red Label (No. 21) und Absolut Vodka aus Winterweizen aus dem schwedischen Åhus bereit; für Zitrusfans haben wir auch Absolut Mandrin im Regal. Aktuelle Preise und Auswahl erfahren Sie per WhatsApp.
Beide werden aus neutralem Alkohol landwirtschaftlichen Ursprungs hergestellt. Beim Wodka sollen die Spuren des Rohstoffs reduziert werden; er hat kein dominantes Aroma und wird nicht gefärbt. Gin entsteht, indem dieselbe Basis mit Wacholder und weiteren Botanicals aromatisiert wird, wobei Wacholder vorherrschen muss. Nach EU-Recht liegt der Mindestalkoholgehalt bei beiden bei 37,5 % vol.
Der klassische Dry Martini wird mit Gin und trockenem Wermut zubereitet; Wacholder und Kräuter bilden das Rückgrat des Cocktails. Die Wodka-Variante ist klarer und schlanker und wird von allen bevorzugt, die keine Kräuternoten mögen. In beiden Fällen sollten Spirituose und Glas gut gekühlt sein; der Cocktail wird auf Eis gerührt und abgeseiht.
Hochprozentige Spirituosen verderben nach dem Öffnen nicht wie Wein und reifen in der Flasche nicht nach. Fest verschlossen, stehend und lichtgeschützt hält eine Flasche lange. In halbleeren Flaschen können Kräuter- und Fruchtaromen durch den Luftkontakt aber mit der Zeit nachlassen; aromatisierte Sorten sollten Sie daher in angemessener Zeit trinken.
Für die meisten Cocktailklassiker genügen ein London Dry Gin und ein klarer, sauberer Wodka. Gin Tonic und Negroni macht man mit Gin, Moscow Mule und Bloody Mary mit Wodka. Danach können Sie Ihre Auswahl je nach Geschmack mit einem aromatisierten Gin oder einem Zitronen- oder Himbeerwodka erweitern.
Erfahren Sie als Erste von Angeboten und Neuheiten – abonnieren Sie den Jastin-Newsletter.