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Wodka ist eine klare Spirituose aus vergorenem Getreide, Kartoffeln oder anderen landwirtschaftlichen Rohstoffen, die so destilliert und bei Bedarf gefiltert wird, dass die Spuren des Rohstoffs zurücktreten. Unsere Wodka-Auswahl aus Polen, Schweden, Finnland, Frankreich und Russland können Sie mit Lieferung in ganz Nordzypern bestellen.
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Nach der EU-Spirituosenverordnung 2019/787 wird Wodka aus Alkohol hergestellt, der durch Vergärung von Kartoffeln, Getreide oder anderen landwirtschaftlichen Rohstoffen mit Hefe entsteht. Die Destillation wird so geführt, dass die Aromen aus Rohstoff und Gärung gezielt reduziert werden; anschließend können weitere Destillationen oder eine Filtration über Aktivkohle folgen. Der Alkoholgehalt in der Flasche beträgt mindestens 37,5 % vol., Wodka darf nicht gefärbt werden, kein dominierendes Aroma haben und nur bis 8 Gramm pro Liter gesüßt werden.
Wird Wodka nicht ausschließlich aus Getreide oder Kartoffeln hergestellt, muss der Rohstoff auf dem Etikett stehen; deshalb findet sich auf Wodkas aus Trauben eine Rohstoffangabe. Der Name selbst leitet sich von der Verkleinerungsform des slawischen Wortes für „Wasser“ ab. Wo das Getränk zuerst entstand, ist zwischen Polen und Russland bis heute umstritten; der älteste bekannte schriftliche Beleg des Wortes stammt aus einem polnischen Gerichtsdokument von 1405.
Auch wenn Wodka als neutral gilt, beeinflussen Rohstoff und Herstellung Textur und Trinkgefühl:
Im „Wodkagürtel“ von Polen, Russland, Finnland und dem Baltikum wird Wodka meist eiskalt, pur aus kleinen Gläsern und mit einem Happen dazu getrunken. In der Cocktailwelt ist er die vielseitigste Basis: Für einen Moscow Mule genügen Ginger Beer und Limette, für eine Bloody Mary Tomatensaft und Gewürze, für einen Screwdriver Orangensaft, für einen Cosmopolitan Cranberrysaft und Limette. Für eine fruchtige Note schauen Sie ins Regal Aromatisierter Wodka, für die Wacholder-Alternative in die Auswahl Gin, für alle Flaschen in die Kategorie Gin & Wodka.
Die häufigsten Rohstoffe sind Weizen, Roggen, Gerste, Mais und Kartoffeln; die EU-Definition erlaubt aber auch andere landwirtschaftliche Rohstoffe wie Trauben oder Zuckerrübenmelasse. Wird Wodka nicht nur aus Getreide oder Kartoffeln hergestellt, muss der Rohstoff auf dem Etikett stehen. Der Rohstoff kann Textur und Trinkgefühl deutlich beeinflussen.
Pur getrunkener Wodka wird meist im Gefrierfach gekühlt; Wodka mit rund 40 % vol. gefriert bei etwa −18 °C im Haushaltsgefrierschrank nicht, er wird nur etwas dickflüssiger. Diese Kälte macht ihn milder. Für Cocktails reichen Kühlschranktemperatur und reichlich Eis; da sehr kalter Wodka Aromen etwas unterdrückt, serviert man ihn zum Verkosten auch ein paar Grad wärmer.
Bei der Wodkaherstellung werden die Aromen aus Rohstoff und Gärung bewusst reduziert – durch hochreine Destillation und Filtration über Aktivkohle. Völlig geschmacklos ist Wodka dennoch nicht: Weizen, Roggen, Gerste oder Trauben machen sich in Textur, Süße und Abgang bemerkbar. Pur und kalt getrunken spürt man diese Unterschiede am besten.
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